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+++ Premieren +++
 
"Don't Come Knocking"

Nach der Deutschland-Premiere des Films "Open Range" von und mit Kevin Costner im Januar 2004 in Hamburg, hatte ich nun im August 2005 die Gelegenheit an der Hamburg-Premiere von Wim Wenders' Film "Don't Come Knocking" teilzunehmen.

Zuvor traf ich Wim Wenders bei der Vorstellung seines neuen Buches zum gleichnamigen Film.

Dieses Buch wiegt 2050 Gramm! und enthält neben dem Drehbuch von Sam Shepard und Wim Wenders (in deutscher Übersetzung), fantastisches Fotomaterial (Szenenfotos, Personen hinter der Kamera, Landschaftsbilder),
sowie Hintergrundinformationen.


Einige Aspekte zum Film:

Darsteller:
sehr gut gewählt und mitreißend

Handlung:
interessante Story mit Tiefgang, Humor und passenden Dialogen

Drehort "Butte":

Die triste, baufällige Seite der Stadt Butte spiegelt die innere Zerrissenheit der Charaktere wieder. Verlassenheit und Eintönigkeit, wo vorher pralles Leben herrschte. Verlust der Identifikation. Lebenskrise
und Einbahnstrasse.

Landschaft:
Die weite Prärie steht für Aufbruch (Neuanfang) und Freiheit. Selbstfindung und innerer Ausgleich erscheinen möglich.
Ihr felsenhafter Charakter versinnbildlicht Standhaftigkeit und Stärke (diese Eigenschaften vermittelt u.a. auch Jessica Lange als Doreen).

Musik:
Countrystyle passend zum Flair.

All inclusive:
ein sehr gelungener Film, der die Möglichkeit der Versöhnung in Aussicht stellt.

 
Lucas Herrmann
  Ausschnitt aus dem Filmplakat
Lucas Herrmann, Wim Wenders
mit Wim Wenders, der sein Buch zum gleichnamigen Film vorstellte
Wim Wenders
Wim Wenders bei der Hamburg-Premiere

 

             
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